Satzung


§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Reit-Voltigier-Fahrverein VS-Zollhaus e.V.

Der Sitz des Vereines ist Villingen-Schwenningen. Das  Geschäftsjahr ist identisch mit dem Kalenderjahr.


§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung des Reit- und Fahrsports, insbesondere der Heranbildung der Jugend, sowie die Aus- und Weiterbildung der Vereinsmitglieder.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar dem Zweck, uneigennützig den Reit- und Fahrsport zu fördern und zu unterstützen, insbesondere auch durch Vermittlung des Reit- und Fahrsportes an Jugendliche. Politische und religiöse Bindungen sind untersagt.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an das "Deutsche Rote Kreuz", das es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Minderjährige haben die Genehmigung ihres gesetzlichen Vertreters oder ihres Vormundes vorzulegen.

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.


§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied der Satzung des Vereins und derjenigen Verbände, denen der Verein als Mitglied angehört.

Die jeweils gültigen Gesetze der Landschafts- und Umweltschutzes sind zu beachten.

Jedem Mitglied stehen die Einrichtungen des Vereins zur Ausübung des Reitsportes zur Verfügung


§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet: mit dem Tod des Mitgliedes; durch freiwilligen Austritt; durch Ausschluss aus dem Verein

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied der geschäftsführenden Vorstandschaft.

Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig

Ausschluss aus dem Verein erfolgt bei Verstößen gegen die Satzungsbestimmungen, bei Nichtbezahlung des Beitrages nach 3 Mal schriftlicher Mahnung, mutwilliger Beschädigung der vereinsinternen Einrichtung, schwerwiegender Verstöße gegen die Vereins- und Sportkameradschaft, Schädigung der Vereinsinteressen. Verstößt eines der Mitglieder des Verein gegen einen dieser Punkte, kann der Vorstand des Vereins Ablösung von einem Ehrenamt, Zahlung einer Geldbuße an die Vereinskasse bis maximal 25 Euro oder gar Ausschluss aus dem Verein aussprechen.

Der Vorstand hat vor seiner Entscheidung dem Mitglied ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben. Für die Dauer des Ausschlussverfahrens ruht die Mitgliedschaft des betreffenden Mitgliedes.

Gegen den Strafentscheid des Vorstandes ist innerhalb einer Woche die Anrufung des Beirates zulässig. Der Beirat entscheidet endgültig. Diesen Strafbestimmungen unterliegen auch Ehrenmitglieder.


§ 6 Mitgliedsbeiträge und sonstige Einnahmen

Der Erfüllung des Vereinszweckes dienen die Beiträge der Mitglieder, private Spenden, Zuwendungen der öffentlichen Hand und die Erträge des Vereinsvermögens.

Über die Höhe der Beiträge und ihre Fälligkeit entscheidet die Mitgliederversammlung.


§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a)  der Vorsand

b)  der Beirat

c)  die Mitgliederversammlung

Die Tätigkeiten und Funktionen dieser Organe werden nachfolgend näher geregelt.


§ 8 Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten (siehe § 26 des BGB).


§ 9 Die Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Er hat vor allem folgende Aufgaben:

Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung

Einberufung der Mitgliederversammlung

Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung


§ 10 Beschlussfassung des Vorstandes:

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einberufungsfrist von 3 Tagen einzuberufen sind.

Weiterhin sind die Beschlüsse zu Beweiszwecken zu protokollieren, sowie vom Vorstand zu unterzeichnen.

Die Beschlüsse des Vorstandes werden nach Stimmenmehrheit gefasst, wobei die Anwesenheit von mindestens der Hälfte des Vorstandes Voraussetzung ist. Wird diese Zahl nicht erreicht, so muss spätestens innerhalb von 10 Tagen der Vorstand nochmals zur Beratung der gleichen Tagesordnung einberufen werden, wobei dann der Beschluss durch Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst wird.


§ 11 Der Beirat

Der Beirat z.B. Sportwart, Pressewart usw. besteht aus gewählten Mitgliedern

Der Beirat hat die Aufgabe den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten.

Der Beirat wird von der Mitgliederversammlung gewählt.


§ 12 Amtsdauer der Vorstands- und Beiratsmitglieder

12.1  Die Vorstands- und Beiratsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl des Vorstandes und des Beirates im Amt.

Es werden erst- und einmalig 1988 auf ein Jahr folgende Wahlen durchgeführt:

a) stellvertretender Vorsitzender

b) Schriftführer

c) dritter Beirat

d) fünfter Beirat

danach tritt automatisch 12.1 in Kraft

Alle zu wählenden Organmitglieder sind einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder des Beirates während der Amtszeit aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ernennen.


§ 13 Mitgliederversammlung

Mindestens ein Mal im Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Die Einberufung obliegt dem Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand jährlich ein Mal innerhalb von drei Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres einberufen. Sie ist mindestens 14 Tage vorher durch schriftliche Einladung unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorsitzenden,

Entgegennahme der ordnungsgemäß geprüften Jahresabrechnung durch den Kassenwart,

Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins,

Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer,

Wahlen der Vorsands- und sonstiger Organmitglieder,

Anträge an die Mitgliederversammlung,

Allgemeine Aussprache.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen der Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Jedes Mitglied kann bis spätestens 10 Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über spätere Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung beschließt die Mitgliederversammlung.


§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 2/3 aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt werden.


§ 15 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

Sofern die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind sämtliche Vorstandsmitglieder die gemeinsamen vertretungsberechtigten Liquidatoren des Vereins.

 

Über die vorstehende Satzung hinaus gelten die Bestimmungen des BGBs.

Diese Satzung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung im Jahre 1988 in Kraft.